SPD-Fraktion beim Rat der Muslime in Bonn - Integration ist eine ständige Aufgabe
Adi Eickhoff, Sprecher der SPD-Fraktion im Integrationsrat der Stadt Bonn, lobte die Gründung des Rates der Muslime, der in der Bundesrepublik einmalig ist. „Damit gibt es nun einen Ansprechpartner für die Politik. Bislang war es nicht einfach, bei 9 Moscheevereinen und ca. 5 islamischen Organisationen Ansprechpartner zu finden. Bei 28.600 Muslimen, die in Bonn leben, ist das aber wichtig“. Barbara Ingenkamp fügte hinzu: „Ein großes Anliegen ist es für uns, durch die Vermittlung des Rates der Muslime Wege zu finden, wie die soziale, sprachliche und berufliche Integration besser werden kann und wie im Gesundheitsbereich Beratungen und Hilfen, die vorhanden sind, angenommen werden“, so Barbara Ingenkamp.
Meldung über den Besuch der SPD beim Rat der Muslime in Bonn auf der SPD-Webseite.
Die Bonner GRÜNEN haben die Gründung des Rates der Muslime erfreut begrüßt
„Der Rat ist eine unverzichtbare Lobby der Muslime in Bonn und Ansprechpartner für alle kommunalen Akteure zugleich“, sagte die GRÜNE Stadtverordnete Coletta Manemann. „Aus unserer Sicht ist die Gründung des Rates ein ganz wesentlicher Schritt auf dem Weg zu einem internationalen Bonn, das auch von unten wachsen muss.“
CDU begrüßt die Bildung eines Islam-Rates in Bonn
Zum Zusammenschluss von neun Bonner Moscheen sowie der Deutschen Muslim-Liga, der islamischen Hochschulvereinigung und dem Muslimischen Sozialbund zu einer muslimischen Plattform in Bonn erklärt der Vorsitzende der CDU, Axel Voss:
"Wir begrüßen, dass es nun mit dem Islam-Rat einen Ansprechpartner für die Interessen eines Großteils der Muslime in Bonn gibt. Die Bonner CDU hat bisher immer bedauert, dass es keinen von allen anerkannten Interessenvertreter gegeben hat.“
OB Dieckmann begrüßt Gründung des Rats der Muslime in Bonn
Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann begrüßt die Bildung des Rates der Muslime in Bonn: „Die Stadt bekommt damit einen Ansprechpartner, der die Mehrheit der Muslime in Bonn vertritt. Gemeinsam können wir die Themen, die das Zusammenleben hier in Bonn betreffen, zielführend und konstruktiv angehen“.
